Als fast ausschließlich über freiwillige Spenden der Leserinnen und Leser finanziertes Medium stehen wir dafür, größtmögliche Transparenz über Einnahmen und Ausgaben zu schaffen. Und so haben wir für den vergangenen Monat wieder unsere Einnahmen und Ausgaben für Euch aufbereitet.
Der März brachte knapp 6.000 Euro Minus
Wir haben insgesamt 27.212 Euro eingenommen. Davon entfiel wieder der größte Teil mit 25.943 Euro auf Spenden. 1.130 Euro erhielten wir über Erstattungen zurück, das ging aber leider zu Lasten von Krankheitsfällen und 139 Euro kamen über Werbung & Vorträge rein. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein großer Einbruch: Im März 2017 haben wir knapp 32.000 Euro an Spenden erhalten.
Dem gegenüber standen Ausgaben in Höhe von 33.353 Euro. Auch hier ging wieder mit 27.731 Euro der größte Posten für Personal drauf. 3.007 Euro kostet unsere Miete mit allem drumherum. 1.218 Euro haben wir für externe Dienstleistungen ausgegeben und 1.122 Euro für Infrastruktur und Büro. Der kleinste Posten bei den Ausgaben waren die (Bank-)Gebühren in Höhe von 275 Euro.
Unsere Highlights im März
Der März war ein recht bewegter Monat für uns. Intern mussten wir mit zahlreichen Krankheitsausfällen umgehen. Gleichzeitig gabe es eine massive netzpolitische Debatte um Cambridge Analytica und Facebook, wo unser Fachwissen zur Einordnung zusätzlich zu unserer Berichterstattung von vielen anderen Redaktionen abgefragt wurde. Wir haben unsere Artikel über den Fall in einem Dossier zusammengefasst. Obwohl wir viele mediale Präsenz hatten und trotz Ausfällen im März insgesamt 122 Artikel veröffentlicht haben, hat sich das überhaupt nicht auf das Spendenvolumen durchgeschlagen.
Stolz waren wir auch über unsere Berichterstattung über Polizeibehörden in sozialen Netzwerken, die ebenfalls in einem Dossier (#polizeitwitter) nachzulesen sind. Mit unseren Recherchen und Einordnungen konnten wir eine wichtige und notwendige Debatte anstossen, die immer noch anhält. Und dann hat im März auch erstmals ein Artikel die Eine-Million-Abrufe-Grenze überschritten: „Ab Sommer in Bayern: Das härteste Polizeigesetz seit 1945“.
Uns fehlen dieses Jahr noch 373.283 Euro bis zur Ausfinanzierung
Wir planen für dieses Jahr bisher mit einem Haushalt von mindestens 462.000 Euro, um den laufenden Betrieb zu finanzieren. Die Kalkulation basiert auf unserem Vorjahres-Spendeneinnahmen. Bis zur Ausfinanzierung fehlen uns dafür noch mindestens 373.283 Euro Euro.
Alle Einnahmen, die über diese Planungen hinausgehen, können wir in den Ausbau unseres Angebotes, mehr Recherchen und mehr Qualität investieren. Es gibt eine Vielzahl an netzpolitischen Themen, die zukünftig relevanter werden und in die wir gern mehr Zeit investieren würden. Um der Politik weiterhin kritisch mit unserer Kompetenz auf die Finger schauen und komplexe Fragestellungen von Zukunftsdebatten für Euch und andere aufbereiten zu können. Detailliert haben wir unsere Wünsche hier beschrieben.
Danke für Eure Unterstützung!
Wir sagen noch einmal allen vielen Dank für die Unterstützung! Denn diese ermöglicht uns, mit viel Energie, Spaß und ausdauernder Motivation Themen zu bearbeiten, die wichtig für die digitale Zukunft sind. Das Jahr 2018 wird uns mit einer neuen (alten) Regierung sicherlich auf Trab halten. Schlüsselpositionen im Kabinett werden auch von neuen Personen bekleidet. Wie diese die Netzpolitik in diesem Jahr und darüber hinaus beeinflussen, erfahrt ihr auf jeden Fall hier.
Wenn Ihr uns dabei unterstützen wollt, findet Ihr hier alle Möglichkeiten. Am besten ist ein Dauerauftrag, der uns ermöglicht, langfristig zu planen:
Inhaber: netzpolitik.org e. V.
IBAN: DE62430609671149278400
BIC: GENODEM1GLS
Zweck: Spende netzpolitik.org
Wir freuen uns auch über Spenden via Bitcoin oder Paypal.
Unseren Transparenzbericht aus dem Januar 2018 und dem Februar kannst Du hier lesen.


